LOST GOD: Über das Buch

So beginnt die Geschichte
Als vor den Fenstern der Internationalen Raumstation ein mysteriöses UFO auftaucht, gerät die Welt in Aufruhr. Russland und China haben vor, das um die Erde kreisende Objekt im All zu erforschen, während die USA es mit einem ihrer alten Space Shuttles unbedingt auf die Erde holen wollen. Doch kaum ist das Oldtimer-Raumschiff wieder flugtüchtig gemacht und gestartet, überschlagen sich die Ereignisse. Kurz darauf sieht sich die Menschheit mit einer uralten extraterrestrischen Macht und der Auslöschung allen Lebens auf der Erde konfrontiert.

Die detailreich geschilderte Endzeit-Chronik ist keine einfache, leichte Kost. Inhalt und Handlung des Romans basieren auf einem unheimlichen Erlebnis des Autors in Ägypten sowie seinen darauffolgenden Nachforschungen zu alten Göttermythen, apokalyptischen Prophezeiungen und der umstrittenen Paläo-SETI Theorie.
In der Erzählung vermischen sich Reportagen, Informationen und die provokanten bis dunklen Fantasien des Autors zu einer breit angelegten Geschichte. Protagonisten, Handlungen und Schauplätze wechseln dabei in rasantem Tempo. Ein wilder Ritt, der von den Leserinnen und Lesern einiges fordert.
LOST GOD hat ein halboffenes Ende. Der Inhalt der aktuellen Edition unterscheidet sich in einigen Details von früheren Ausgaben von 2012 und 2017. Das E-Book wurde zusätzlich mit einigen Bildern und Illustrationen bestückt.

Über das Buch
Gregor Spörri, Unternehmer und Hobbyforscher, bekam während einer Ägyptenreise 1988 ein schauriges Relikt zu Gesicht. Er war zugleich schockiert und fasziniert, handelte es sich doch um den mumifizierten Finger eines menschenartigen Riesen, wie sie in alten Mythen, Legenden und in der Bibel vorkommen. Die Bilder davon gingen um die Welt. Spörri begann Nachforschungen anzustellen und machte dabei einige verblüffende Entdeckungen, die er ursprünglich in einem Sachbuch veröffentlichen wollte. Es war jedoch vorhersehbar, dass ihm von Seiten der Wissenschaft „Prügel“ drohen würden. Daher befolgte den Ratschlag des bekannten Dark-Art-Künstlers und Alien-Schöpfers H.R. Giger. Der meinte nämlich, es sei wohl gescheiter, seine Erkenntnisse, Thesen und Fantasien in einer fiktiven Geschichte wie LOST GOD zu verarbeiten, denn damit nehme er sich aus der Schusslinie der Hüter der Wahrheit.

Bis vor wenigen Jahren wurden Menschen, die an die Existenz von UFOs und ETIs glaubten, von der Wissenschaft und den Medien verspottet, denn zementierte Weltbilder lassen sich nur schwer ändern. Zurzeit scheint aber ein Wandel im Gang zu sein, denn Piloten, Astronauten, hochrangige Militärs und Politiker, ja selbst Geheimdienstler getrauen sich inzwischen, in aller Öffentlichkeit über UFOs oder UAPs zu berichten. Dasselbe gilt auch für die Paläo-SETI-Forscher, welche die vermeintliche Präsenz von ETIs auf der Erde während der Vorgeschichte und des Altertums untersuchen. Mit der Entdeckung immer neuer bewohnbarer Welten in anderen Sonnensystemen wächst auch in der akademischen Gemeinschaft nach und nach die Erkenntnis, Vertreter einer extraterrestrischen Technozivilisation könnten in grauer Vorzeit die Erde besucht haben.

Wer sich mit der menschlichen Entwicklungsgeschichte beschäftigt, wird feststellen, dass der von Paläoanthropologen propagierte Terminus nicht funktioniert, weil der anatomisch moderne Mensch inklusive voll ausgebildetem Gehirn, wie Fossilienfunde aus Marokko belegen, bereits seit 300.000 Jahren existiert. Erstaunlicherweise zeigten die Menschen von damals aber keinerlei Verlangen, ihren Denkapparat benutzen zu wollen. Stattdessen beschränkten sie sich auf die Anfertigung primitiver Werkzeuge und Höhlenzeichnungen. Darüber hinaus herrschte in ihren Köpfen ganze 290.000 Jahre lang intellektuelle Flaute. Dann plötzlich, als folgten sie einem höheren Befehl, krochen sie aus ihren Höhlen und begannen quasi von einem Tag auf den anderen, gewaltige Tempelbauten, Pyramiden und Observatorien zu errichten sowie technische Gerätschaften zu entwickeln – ein Paradoxon, was die Fachwelt nicht erklären kann. Die meisten Forscher begnügen sich in ihrer Argumentationsnot daher mit leeren Phrasen wie: „Besondere kulturelle, soziale oder klimatische Veränderungen hätten das Feuer der Kreativität im Menschen entfacht“. Was genau sie darunter verstehen, können sie nicht sagen. Und jene Wissenschaftler, die verstehen, dass eine Art kognitiver Urknall für den explosionsartigen Entwicklungsschub verantwortlich sein muss, haben keine Vorstellung davon, was oder wer diesen Urknall auslöste.

Nahezu jedes Volk der Erde besitzt seine eigene Schöpfungsmythologie. Dennoch scheinen sie alle auf ein gemeinsames Ur-Ereignis zurückzugehen, denn die Überlieferungen berichten nahezu übereinstimmend von Götterwesen, die einst vom Himmel herab auf die Erde stiegen, um den Menschen zu erschaffen und ihm alle wichtigen Dinge wie Moral, Ackerbau, Viehzucht, die Herstellung von Werkzeugen, die Grundlagen der Kosmologie und vieles andere mehr zu lehren. Ist es daher so abwegig zu glauben, die Astronautengötter könnten bei den Frühmenschen mittels Erbgut-Modifikation den erwähnten kognitiven Urknall ausgelöst haben, der uns zu dem machte, was wir heute sind? Doch in den Schöpfungsmythologien und heiligen Schriften tauchen auch immer wieder apokalyptische Prophezeiungen auf. Und so hoffen bis heute Milliarden gottesfürchtiger Menschen auf die Wiederkehr ihres Heilsbringers und seinen himmlischen Heerscharen in Erwartung des Jüngsten Gerichts. Wie aber geht das zusammen? Worin besteht die Motivation der Kulturbringer-Wesen, die Welt in den Abgrund zu stürzen? Dieses und weitere Rätsel lüftet LOST GOD.